Interview mit Mag. Dietmar Stefan

Geschäftsführer von PricewaterhouseCoopers - Standort Kärnten

Mag. Dietmar Stefan

Der Golfsport hat dich so richtig in den Bann gezogen. Wie kam es dazu – was waren die ersten Schritte und wo hast du damit begonnen?  

Ich wollte schon seinerzeit in Wien beginnen, der Verkehr und die weiten Wege in Wien haben mich allerdings davon abgehalten. Als ich dann nach Klagenfurt zurückgekehrt bin, habe ich 2010 die Platzreife bei Sebastian Koncilia gemacht und schon hatte mich der Golfsport infiziert.  

Welche Plätze sind in deiner persönlichen Rangliste auf den ersten Plätzen?  

Natürlich mein Heimatplatz Klagenfurt-Seltenheim, aber auch Dellach oder Klopein sind ganz nett. Leider spiele ich fast ausschließlich in Kärnten, da könnte ich meinen Horizont natürlich noch erweitern.  

Mittlerweile hast du dich bereits auf Handicap 17 verbessert, scheint dich vor allem auch der sportliche Aspekt zu interessieren. Was fasziniert dich an den Turnieren?  

Man spielt grundsätzlich konzentrierter und entwickelt einen Ehrgeiz, umso mehr ärgert man sich, wenn die Runde dann nicht nach Wunsch verläuft.  

Wann bist du mit deiner Leistung bzw. einer Runde zufrieden?  

Wenn das Ergebnis gepasst hat, ich wenigstens nahezu mein Handicap gespielt habe und einige gute Schläge gehabt habe. Grundsätzlich bin ich auf einer Runde aber schon besser drauf, wenn es einfach gut läuft, dann macht es einfach mehr Spaß.  

Was sind deine Stärken im Spiel?

Naja, bei meinem Handicap gibt es eher sehr viel Bereiche, die verbessert gehören, aber ich glaube, dass ich ganz gut chippen kann und auch mit meinen Eisenschlägen bin ich ganz recht zufrieden.  

Abseits des Golfplatzes bist du Geschäftsführer von Pricewaterhouse Coopers  am  Standort Klagenfurt. Seit wann bist du in Klagenfurt tätig?  

Ich bin 2009 nach 10 Jahren bei PwC in Wien nach Klagenfurt zurückgekehrt und schätze die hohe Lebensqualität und die kurzen Wege.  

Wie viele Mitarbeiter habt ihr in Klagenfurt und worauf liegt der Fokus?

Wir haben rd. 10 Mitarbeiter und bieten im Wesentlichen die Dienstleistungen Buchhaltung, Steuerberatung und Wirtschaftsprüfung an.  

Auf eurer Website www.pwc.at  findet man eure umfassenden Angebote.Wie würdest du euer Porfolio erklären?    

Grundsätzlich ist PwC weltweit tätig und bietet Dienstleistungen in den Bereichen Wirtschaftsprüfung, Steuerberatung und Unternehmensberatung an, wobei die Dienstleistungen sehr weit zu verstehen sind, de facto gibt es keine Dienstleistung, die wir im Konzern nicht anbieten können.  

Welche Spezialgebiete deckt ihr dabei ab?

 PwC ist einer der sogenannten "Big-Four", ist weltweit tätig, steht insgesamt natürlich eher für Internationalität und multinationale Konzerne und Steuerberatung im großen und komplexen Umfang. Da wir aber in Kärnten eine eher auf KMU ausgerichtete Wirtschaft haben, sind auch unsere Dienstleistungen auf diesen Bereich ausgerichtet. Wir decken daher die gesamte steuerliche Palette an Dienstleistungen ab und betreuen von kleinen Gewerbetreibenden über Freiberufler bis zu multinationalen Unternehmen. Ein weiterer Schwerpunkt betrifft den Bereich Wirtschaftsprüfung. In diesem Bereich betreuen wir zahlreiche namhafte Kunden in Kärnten.  

Mit welchen Herausforderungen seht ihr euch im Moment konfrontiert?

Wir kämpfen mit stetig steigenden administrativen Anforderungen, immer komplizierter werdenden Gesetzen, wo selbst Berater manchmal Zweifel über die Rechtslage haben. Wie soll das der Unternehmer selbst dann verstehen? Weiters ist eine "härtere Gangart" der Finanz feststellbar, wir beobachten eine Verschärfung der Prüftätigkeit, Betrugsbekämpfung und der Steuer-Starfverfahren.  

Welche steuerlichen Möglichkeiten gibt es hinsichtlich der jährlichen Spielgebühr bzw. Greenfee?

Grundsätzlich können die jährliche Spielgebühr sowie das Greenfee nicht als Werbungskosten bzw. Betriebsausgabe abgesetzt werden, da es sich eindeutig um Ausgaben der privaten Lebensführung handelt. Weiters können Einladungen zu einem Golfturnier auch bei betrieblichem Interesse (z.B. Pflege von Geschäftskontakten) steuerlich grundsätzlich nicht als Betriebsausgaben abgesetzt werden, da Repräsentationsaufwendungen vorliegen. Etwas anderes kann für bestimmte Werbeaufwendungen des Unternehmers gelten, wenn die Repräsentationskomponente in den Hintergrund tritt und die Werbeleistung für das Unternehmen in den Vordergrund tritt. Liegt eine angemessene Werbeleistung des Gesponsterten vor, dann sind diese Sponsorzahlungen bei ausreichender öffentlicher Werbewirkung als Betriebsausgaben abzugsfähig, wie eben unsere Werbung auf den Scorekarten.  

Euer Logo ziert nun auch die Scorekarten der Golfanlage Klagenfurt-Seltenheim. Wie kam es zu dieser Kooperation?  

Ich habe mir in der Vergangenheit schon mehrmals gedacht, dass es sich um eine gute Werbemöglichkeit handeln würde und habe einfach unverbindlich angefragt. Ich konnte dann mit Gerald Stangl schnell und unkompliziert die Werbemöglichkeit umsetzen und hoffe auf einen hohen Werbeeffekt.

PwC Kärnten Wirtschaftsprüfung und Steuerberatung GmbH

Neuer Platz 5
9020 Klagenfurt am Wörthersee

Ansprechpartner: Mag. Dietmar Stefan
Tel. +43 (463) 50 7905
Fax +43 (463) 50 7905-10

www.pwc.at

Partner

  • Stadtwerke Klagenfurt
  • Alpe Adria Golfcard